Wasserfall oder kugelig? - Der perfekte Brautstrauß

Der perfekte Brautstrauß zeichnet sich dadurch aus, dass sich seine Elemente zwar in der Dekoration wieder finden, er jedoch für sich ein besonderes Highlight darstellt, welches die besondere Schönheit der Braut passend zum Brautkleid unterstreicht. Je nach persönlichem Geschmack stehen dafür verschiedene Arten zur Auswahl.

Der klassische Biedermeierstrauß ist eine elegante Brautstrauß-Variante, die eng und kugelig gebunden wird. Er passt zu nahezu allen Brautkleidern. Ebenfalls großer Beliebtheit erfreuen sich Brautsträuße in Tropfen- oder Wasserfallform. Bei dieser Straußart ist eine Seite des Straußes so gebunden, dass an ihr die Blumen heraus zu fallen scheinen, sie also eine fließende Verlängerung der Grundform darstellen. Sie harmonieren optisch sehr gut zu langen, schmal geschnittenen Kleidern und Varianten mit fließenden Stoffen.

Modernere Varianten des Brautstraußes sind im Zepterstrauß oder dem Armstrauß zu finden. Der Zepterstrauß ist ein eng gebundener, langer Strauß, der wie ein Zepter getragen werden kann. Der Armstrauß ist ähnlich gebunden, wird jedoch auf dem Unterarm liegend in der Hand getragen.

Die heutige Form des Brautstraußes entstand im übrigen in der Renaissance, wo er als Duftstrauß die Braut vor einer Ohnmacht bewahren sollte, da der Gebrauch von Weihrauch und die durch die oftmals sehr gering ausgeprägte Körperhygiene in großen Menschenmengen vorherrschenden Körperausdünstungen die ohnehin aufgeregte Braut schnell "umwerfen" konnten.